Impfungen

 

Jährliche Impfungen- eine gesundheitliche Gefahr für unsere Hunde?


Die gängige Empfehlung den Hund jedes Jahr zu impfen, beruhen auf den Erfahrungen mit Impfstoffen, die vor über 40 Jahren entwickelt
wurden. In der Medizin gibt es aber immer wieder neue Erkenntnisse und was gestern noch relevant war, ist heute schon überholt. Leider halten noch immer sehr viele Tierärzte an den jährlichen Impfplänen fest, obwohl Langzeitstudien vorliegen, dass einige
wichtigen Impfungen für Hunde länger schützen als 1 Jahr.

So müssen sich also die Tierbesitzer selbst darum kümmern, dass ihre Tiere nicht unnötig geimpft werden.

Impfungen, das spreche ich nicht ab, sind wichtig, jedoch gezielt und eine Grundimmunisierung auf der Basis gesicherter Erkenntnisse
ist notwendig.

Laut Impfempfehlung des VDH muss die Grundimmunisierung der Welpen so gestaltet werden, dass ein optimaler Übergang vom
maternalen Schutz zur Impfimmunität erfolgt, ohne die Jugendentwicklung des Hundes nachhaltig zu beeinflussen.
Die wichtigsten Impfungen beim Hund sind:
Staupe, Parvovirose, Hepatitis
Untersuchungsergebnisse des Impfschutzes nach erfolgter Grundimmunisierung USA, Fa. Pfizer:
Staupe, Hepatitis und Parvovirose: Immunschutz mind. 7 Jahre

Das bedeutet nicht, dass der Schutz nach 7 Jahren abbricht, er wurde nur nicht länger per Infektionstest untersucht.

Im Alter von 14 Wochen, besser 16 Wochen sollte die 1. Tollwutimpfung erfolgen. Diese Impfung auf jeden Fall als Einzelimpfstoff
verabreichen lassen. (meist wirkungsvoller und für den Organismus weniger belastend, als eine Vierfachimpfung).

Tollwut: Immunschutz mind. 3 Jahre

Je mehr Impfstoffe gleichzeitig gegeben werden, desto höher ist das Risiko einer Nebenwirkung!!!
Abgeraten wird von folgenden Impfungen:

Leptospirose, Parainfluenza, Bordetella, Borrelia (Info:Kleintiermedizin 1, 2 2006)

Borreliose

Die Impfung gegen die Zecken-Borreliose (Lyme-Borreliose) ist eine der umstrittensten Impfungen überhaupt. Selbst in den Endemie-Gebieten tritt die Krankheit bei Hunden selten auf, und wenn, dann verläuft sie fast immer mild und kann gut mit Antibiotika behandelt werden. Gegen die Borreliose-Impfung spricht zudem, daß der Impfstoff nicht auf die hierzulande vorwiegend auftretenden Borrelien-Spezies abgestimmt ist: Die Vakzine hilft nur gegen Borrelia burgdorferi sensu stricto, doch diese kommt in Mitteleuropa verschwindend gering vor. Wenn die Impfung also gegen die hierzulande vorherrschenden Borrelien versagt, wozu dann impfen?

Nebenwirkungen dieses Impfstoffes können sein: allergische Reaktionen, chronische Arthritis mit Lahmheit und Hinken, schwere epileptische Anfälle. Der erste (in den USA zugelassene und inzwischen wieder vom Markt genommene) Human-Impfstoff gegen Lyme-Borreliose hat jedenfalls bei Menschen diese gravierende Nebenwirkung (chron.Arthritis) hervorgerufen. Menschen sind für Borreliose viel empfänglicher als Hunde. Es erstaunt, daß es gelungen sein soll, für Hunde eine wirksame und unbedenkliche Borrelien-Vakzine zu entwickeln, nicht aber für uns Menschen, die wir ihn doch nötiger bräuchten…

Fazit: Anstatt einer Impfung, sollte auf eine gute Zeckenprophylaxe geachtet werden.
Leptospirose:
Leptoimpfstoffe gelten als besonders nebenwirkungsträchtig, weil sie aus ganzen abgetöteten Bakterien bestehen.
Es können zudem nur 2 Bakterienstämme beimpft werden, weltweit kommen jedoch 250 Serotypen vor (MSD Manuel und Koch Institut).Außerdem können Leptospirose-Impfungen nur 4-8 Monate wirksam sein. Ähnlich ist es mit Parainfluenza und Bordetella.

Diese Impfung hat einen geringen Nutzen,da sich Hunde oft mit den anderen Bakterientypen anstecken, bei relativ hohem Risiko von
Nebenwirkungen, wie Hirnschäden, Immunschwäche, allergische Reaktionen, Schock besonders bei Welpen und kleinen Hunderassen. Außerdem können die Lepto-Vakzine bei gleichzeitiger Verabreichung von Staupe- u. Parvoimpfung, deren Wirkung herabsetzen.
Warnung: Welpen unter 12 Wochen sollten nicht gegen Leptospirose geimpft werden!

Zwingerhusten (Parainfluenza)

Die Parainfluenzaimpfung gibt es für 3 Erregerarten:
1.das canine Parainfluenzavirus (Pi)
2. das canine Adenovirus2 (CAV 2)
3. den bakteriellen Erreger Bordetella bronchiseptica (B.b.)
Zwingerhusten kann durch weitere Erregern verursacht werden. Diese Erreger sind auch bei gesunden Hunden zu finden.
Schwere Fälle sind selten.
Wenn nun ein Hund an Husten erkrankt, ist sein Allgemeinbefinden trotzdem oft gut. Die Symptome sind oft auch ohne Behandlung, oder durch eine naturheilkundliche Behandlung durch Stärkung des Immunsystems, in 1 bis 3 Wochen ausgestanden.
Der normal gehaltene Hund benötigt diese Impfung nicht unbedingt, außerdem ist ein Impfversagen relativ häufig.
Atemwegserkrankungen sind meist eher ein Problem in großen Hundebeständen.
Wenn nun der Hund die Basisimpfung gegen og. Hepatitis erhält, ist er zugleicht gegen das canine Adenovirus 2 (CAV 2) geschützt,
da dies Basis des Impfstoffes gegen Hepatitis ist.
Liebe Leser, kämen Sie auf die Idee jedes Jahr zum Impfen zu gehen?

Wenn man sich überlegt, dass Menschen in Abständen von einem Jahrzehnt nachgeimpft werden, und das auch meist nur dann,
wenn ein reales Infektionsrisiko anzunehmen ist, kann man über die "Ein-Jahres-Mehrfachimpfungen" der Haustiere schon ins Grübeln
kommen. Was hat das wohl für Gründe?

In der Veterinärmedizin dachte man wohl, dass der Hundeorganismus über ein nur "einjähriges" Immungedächtnis verfügt- oder wollten sich Impfhersteller und Tierärzte das einträgliche jährliche Geschäft nicht entgehen lassen?

Inzwischen liegen aber Langzeitstudien vor, dass einige wichtige Impfungen für Hunde länger schützen als 1 Jahr.
Alle in Mitteleuropa zugelassenen Tollwut-Impfstoffe müssen einen belastbaren Schutz von drei Jahren aufweisen!
(Züricher Kleintiervirologe Professor Hans Lutz).

Sie müssen nur kritisch sein und Ihren Tierarzt darauf ansprechen.

Manche Tierärzte richten sich nun nach der offiziellen Empfehlung der "Ständigen Impfkommission" des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte, die bei den wichtigen Impfungen Staupe, Hepatitis und Parvovirose nach erfolgter Grundimmunisierung der Welpen folgendes Impfschema empfehlen:
-3 Impfungen bis zur 16.LW und einer weiteren Impfung mit etwa 15 Monaten
oder
-2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen bei Tieren, die die Erstimpfung nach der 12. LW erhalten, 1 Jahr später Drittimpfung

dann jeweils Wiederholung alle 3 Jahre.
Meiner Meinung nach ist dies schon ein Fortschritt, um die Impfbelastung unserer Hunde zu reduzieren.
Noch besser finde ich die Möglichkeit, seinen Hund im Alter von 12 Wochen gegen Parvovirose, Staupe und Hepatitis impfen zu lassen, und im Alter von 14 Wochen eine Titerkontrolle durchführen zu lassen. Hat der Hund Antikörper gebildet, reicht diese einmalige Impfung aus, ihn ein Hundeleben lang zu schützen (Prof. Ronald Schultz)

Warum erörtere ich dieses Thema überhaupt? Sie fragen sich vielleicht, warum man so wenig wie möglich impfen sollte.
Es ist doch nötig, dass der Hund vor wichtigen, manchmal sogar tödlichen Erkrankungen geschützt ist ?!
Ja es ist wichtig, aber wie oben bereits angesprochen, nur so oft wie nötig und nur mit Impfstoffen von erwiesenem Nutzen.
So muss man sich einmal vorstellen, dass nach der jährlichen üblichen Impfpraxis, ein 10-jähriger Hund insgesamt 10x Fünffachimpfungen und die Grundimmunsierung als Welpe bekommen hat.d.h. mind. 55 Impfstoffe erhalten hat.

Dies ist völlig unnötig und außerdem gesundheitsschädlich, da die Impfstoffe neben dem Antigen eine Reihe von weiteren Bestandteilen
und Zusätzen enthält. Konservierungsstoffe, wie Thiomersal (chem. Quecksilbernatriummethyl-Thiosalizilat), ist eine organische
Quecksilberverbindung und besteht zu 49,6 % aus Ethylquecksilber. Quecksilber ist das giftigste nichtradioaktive Element der Erde. Dieses kann Allergien auslösen, bis hin zum allergischen Schock. Auch kann es zu einer Überforderung des Immunsystems bis hin
zu Schädigungen des Erbgutes führen. Hirn- und Nervenschädigungen können eine weitere Nebenwirkung sein, es wirkt noch verstärkt, wenn Aluminiumsalze hinzugefügt werden.

Viele inaktivierte Human- und Veterinärimpfstoffe enthalten Aluminiumsalze, um eine Verstärkung der Immunreaktion zu bewirken!.

Warum haben sich im Jahre 2009 ca. 90 % der deutschen Bevölkerung nicht gegen die "Schweinegrippe" A/H1 N1 impfen lassen? War ihnen das Risiko der Nebenwirkungen zu groß, gegenüber dem Nutzen der Impfung?

Warum betreiben wir also bei unseren Haustieren einen so sorglosen Umgang mit Impfstoffen, manchmal auch mit Antibiotika (Resistenzbildung), aber dies ist ein anderes Thema, wenn solche gravierenden Nebenwirkungen auftreten können.!!!!

Eigentlich sollte der Hund vor dieser Erkrankung geschützt werden, aber in einigen bekannten Fällen, wo die Welpen mit einer mindestens 5-8 fach Impfkombination versorgt wurden, kam es zur Störung der Feinabstimmung des Immunsystems und die Hunde erkrankten an Staupe und Leptospirose, häufig auch an Parvovirose. Sie wurden regelrecht von diesen Impfviren und Bakterien überschwemmt.

Die Dunkelziffer der Impferkrankungen ist sehr hoch und nicht immer werden viele Erkrankungen im Zusammenhang mit Impfschäden erkannt, da nach der Impfung die Entwicklung der Krankheit oft über mehrere Monate gehen kann.

Typische Symptome, die man als direkte Impfreaktion deuten kann, sind:
gesteigerte Ängstlichkeit, Immunschwäche, Gedächtnisstörungen, Müdigkeit, Erbrechen, Durchfall, Husten,Ohrenentzündung, Angina, Vorhautkatarrh beim Rüden, Fieber, Schwellung an der Impfstelle und Hautreaktionen, Gesichtsschwellungen, Anämie, unstillbarer Juckreiz, Nervenentzündungen, Lähmungen ausgelöst durch die Konservierungsstoffe und Antibiotika in den Impfstoffen.

Weitere schlimme Symptome, die Hunde etwa 8 bis 13 Tage nach einer Impfung zeigen können, sind:

Zittern, Schüttelfrost, Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen, Krämpfe.
Diese Symptome werden aber oft nicht im Zusammenhang mit der Impfung gesehen, sondern häufig als Epilepsie diagnostiziert (fälschlicherweise).
"Es ist die wissenschaftliche Einsicht, die einem sagt, es ist nicht notwendig jährlich zu impfen. Aber weder Tierarzt noch Pharmaindustrie haben eine Interesse daran, weniger häufig zu impfen". (WDR-Interview 2001, Prof. Dr. Horzinek, Uni Utrecht)

"Wir impfen unsere Haustiere noch zu Tode." (Tierärztin K. N. anonym)

"Meine eigenen Haustiere werden als Welpen ein- bzw. zweimal geimpft und dann nie wieder, mit Ausnahme der
Tollwut-Impfung, die alle drei Jahre gegeben wird, seit ein Drei-Jahres-Produkt erhältlich ist. Ich verfahre nach diesem Programm seit 1974, und es ist weder bei meinen Haustieren noch bei den Haustieren meiner Kinder und Enkel jemals eine
Infektionskrankheit aufgetreten.".(Professor Ronald D. Schultz, University of Wisconsin, Madison)
(Veterinary Medicine, 1998)

Vertrauen ist gut- jedoch ist es, wie bei vielem im Leben so wichtig alles kritisch zu hinterfragen, denn an den Folgen leidet Ihr
Hund, von den Kosten der "Impfschädenbehandlungen" ganz zu schweigen.

Also nach nach dem Grundsatz vorgehen: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich."

So hoffe ich, dass dieser erschreckende und sorglose Umgang mit Impfungen durch Beratung und Aufklärung bald ein Ende hat- zum Wohle und der Gesundheit unserer Hunde.


© Doris Steger im Juni 2008, überarbeitet April 2010

Literatur/Quellenangaben:

wie bereits im Text angegeben

Artikel Iris Kamp und Hagen
Haustiere impfen mit Verstand/ Monika Peich

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