Impfungen immer kritisch betrachten

Impfungen bitte immer kritisch betrachten!

 

Seit meinem letzten Bericht vor 6 Jahren, möchte ich hiermit nochmals auf die Unsinnigkeit von jährlichen Impfungen hinweisen.

Ich möchte hier nicht die Gefahren einer Impfung wiederholen, dazu lesen Sie gerne den Bericht

„Jährliche Impfungen- eine gesundheitliche Gefahr für unsere Hunde?“

Aufklären möchte ich, weil es immer noch Tierarztpraxen gibt, die jährliche Impfungen gewohnheitsmäßig weiter fortsetzen, als ob sich in der Medizin und  Forschung nichts getan hätte.

„Gewohnheiten sind wie Drahtseile“- kappen Sie einmal so ein Drahtseil- da ist noch viel Durchsetzungsvermögen und gesunde Skepsis seitens der Hundebesitzer notwendig, bevor sich manche ignorante Tierärzte an Anwendungsvorschriften halten.

Diese Ignoranz der Tierärzte und das Geschäft mit der Angst, verursachen leider immer noch sehr viele jährliche Überimpfungen bei unseren Hunden.

Das ist ungeheuerlich und zeigt mir, dass der Tierarzt hier nicht zum Wohle des Hundes entscheidet, sondern  in einem Jahr noch einmal „Geld verdienen möchte“, obwohl dies entgegen der Anwendungsvorschrift des Herstellers ist.

Oder muss man etwa annehmen, dass  er es nicht für nötig hält, sich weiter zu bilden oder die Gebrauchsinformationen der Hersteller zu lesen?

Hier ein Auszug aus der Gebrauchsinformation des Herstellers Intervet:

Nobivac SHP, Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension für Hunde

Pkt. 4.9 Dosierung und Art der Anwendung: Zur Grundimmunisierung gegen Staupe, H.c.c. und Parvovirose ist eine EINZIGE Impfung ab einem Lebensalter von 12 Wochen ausreichend. Die erste Impfung gegen SHP kann auch zu einem früheren Zeitpunkt durchgeführt werden, allerdings ist dann eine Nachimpfung 2 – 4 Wochen nach der ersten Impfung (ca. 12 Wochen Lebensalter) notwendig.

Diese 2. Impfung gegen SHP ist bei Welpen aufgrund der evtl. zuvor noch vorhandenen maternalen Antikörper notwendig.

Wiederholungsimpfung:

Eine Impfung im Abstand von 3 Jahren

 

Gebrauchsinformation Nobivac T

Hersteller: Intervet

Grundimmunisierung: einmalige Impfung gegen Tollwut im Alter von 12 Wochen bei Hund und Katze.

Wiederholungsimpfung: einmalige Impfung

Hund, Katze alle 3 Jahre.

Dauer der Immunität: Bei Hunden und Katzen 3 Jahre

Übrigens sind diese Impfungen auch nur wirklich notwendig:

-Staupe

-Parvovirose

-Hepatitis

-Tollwut*

Diese Impfungen sind reine Viruserkrankungen= wirksamer Schutz durch die Impfungen

*Die Tollwutimpfung sollte gemacht werden, wenn man mit dem Hund ins Ausland fahren oder Hundeausstellungen besuchen möchte.

Deutschland hat den Status „tollwutfrei“.

Die Impfung gegen Leptospirose  ist bei kleinen Hunden sehr nebenwirkungsträchtig- außerdem handelt es sich bei Leptospirose um eine bakterielle Erkrankung.

Wenn man davon ausgeht, dass es bei Leptospirose ca.250 Bakterienstämme gibt und der derzeitige neue Impfstoff gegen nur 4 Bakterienstämme wirkt, ist diese sehr umstritten. Außerdem ist eine Wirksamkeit von nur 6-12 Monaten gewährleistet.

Bei bakteriellen Erkrankungen (Leptospirose, Borreliose) kann es gar keinen vollständigen Schutz gegen alle Bakterienstämme geben.

Zum Nachdenken: Warum gibt es keinen Humanimpfstoff gegen Borreliose, bzw. ist wieder vom Markt genommen worden?!

Fazit: Die Impfung ist sehr nebenwirkungsträchtig und bietet keinen vollständigen Schutz !

Ich möchte hier nicht auf alle möglichen Impfungen eingehen, sondern Ihnen nur einen Leitfaden geben, welche die „wirklich wichtigen Impfungen“ sind.

Auch ist eine Dreifachimpfung für den Organismus des Hundes weitaus besser zu verkraften, als eine Fünffach oder Siebenfachimpfung.

Die Tollwutimpfung sollte nämlich immer getrennt von der SHP-Impfung gemacht werden, auch wenn es zulässig ist, dass diese Impfstoffe zusammen gespritzt werden dürfen.

Bestehen Sie jedoch bei Ihrem Tierarzt auf die richtige Eintragung der Dauer der Immunität auf 3 Jahre im Impfpass!
Sowohl bei der SHP-Impfung wie auch bei der Tollwutimpfung nach der 12.Lebenswoche des Hundes!

Als Beweis legen Sie ihm gerne die Beipackzettel der Impfherstellers vor oder noch besser, verlangen von Sie vom Tierarzt diesen lesen zu dürfen, dann MUSS sich der Tierarzt an diese Anwendungsvorschrift halten!

Das erspart Ihrem Hund eine nicht notwendige Belastung mit Schwermetallen und giftigen Substanzen (Aluminiumphosphat, Thiomersal etc.) und nebenbei einige Euros. Wobei letzteres für mich nicht die entscheidende Rolle spielt, sondern mir nur die Gesundheit meines Hundes am Herzen liegt.

 

Doris Steger

August 2014

 Literatur, bzw. den Hinweis hierzu erhielt ich aus dem Buch Hunde Impfen- der kritische Ratgeber von Monika Peichl.
Den Beipackzettel/Gebrauchsinformation der Impfstoffe habe ich mir aus dem Internet heruntergeladen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.